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10.02.2020 Feuer Einfamilienhaus in Esperstoft

Kurz vor Mitternacht wurden mehrere Feuerwehren am Sonntagabend alarmiert. Die Ursache für das Feuer ist noch unklar.

von Benjamin Nolte

10. Februar 2020, 08:46 Uhr

Silberstedt | Von Sturmeinsätzen wurden die Feuerwehren im Amt Arensharde am Sonntag nahezu verschont, doch kurz vor Mitternacht heulten dann doch noch die Sirenen. Kein umgestürzter Baum oder etwas vergleichbares, sondern ein Einfamilienhaus in Vollbrand, so die ersten Informationen der Leitstelle. Anwohner im Bollingstedter Weg hatten nach ersten Informationen plötzlich einen lauten Knall gehört. Ein Blick zum Nachbargrundstück ließ dann Böses erahnen, es schlugen bereits Flammen aus dem Obergeschoss und dem Dach des Gebäudes.

Alarmstufe noch auf der Anfahrt auf FEU 3 erhöht

Anhand der ersten Notrufe ließ die Rettungsleitstelle in Harrislee bereits mehrere Wehren aus dem Amt Arensharde und den Nachbargemeinden alarmieren. Nach den ersten Rückmeldung und weiteren Notrufen wurde die Alarmstufe noch auf der Anfahrt auf FEU 3 erhöht. Auf den Weg zum Einsatzort machten sich nun die freiwilligen Feuerwehren aus Silberstedt, Esperstoft, Jübek, Bollingstedt und Sollerup.

Komplettes Obergeschoss in Vollbrand

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass das komplette Obergeschoss und der Dachstuhl bereits in Vollbrand standen. Meterhohe Flammen schlugen aus dem Dach. Umgehend begann die Feuerwehr mit einem massiven Löschangriff von allen Gebäudeseiten. Aufgrund der starken Rauchentwicklung war dieser stellenweise nur unter schwerem Atemschutz möglich. Nach ersten Erkenntnissen war das Gebäude derzeit unbewohnt, da es um- bzw. ausgebaut wird.

Ein Innenangriff konnte zu dem Zeitpunkt bereits nicht mehr durchgeführt werden. Glücklicherweise befanden sich auch keine Personen mehr in dem Gebäude.

Fridtjof Hansen, stellvertretender Amtswehrführer

Im Verlauf der Löscharbeiten wurde die Drehleiter der Feuerwehr Schleswig nachgefordert um den Brand effektiv von oben bekämpfen zu können. Schwierigkeiten bereitete den Einsatzkräften zu Beginn auch die Wasserversorgung. Um ausreichend Wasserdruck zur Verfügung zu haben, mussten die Kameraden hunderte Meter Schlauchleitungen legen und an mehreren Stellen Wasser entnehmen. 

Brandursache noch unklar

Die Löscharbeiten zogen sich bis in die frühen Morgenstunden hin. Die Brandursache hingegen ist noch unklar. Beamte der Kriminalpolizei haben noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen aufgenommen. Das Gebäude brannte vollständig aus.

– Quelle: https://www.shz.de/27312047 ©2020

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